Darauf kommt es an

 

Lattenroste sind mit Sicherheit mindestens genauso wichtig wie eine passende Matratze. Heute finden wir Lattenroste in allen erdenklichen Bauweisen und Ausführungen: Vom ungemütlichen Discounter-Rollrost bis hin zu hochwertigen, automatisch verstellbaren Komfortlattenrosten. Worauf es bei Ihrem neuen Lattenrost nun wirklich ankommt. –Wir verraten es Ihnen:

 

 

 

Verstellbarkeit der Härte


Verstellbarkeit der Härte

Für optimalen Liegekomfort sollte die Härte des Lattenrosts im Hüft- und im Schulterbereich verstellbar sein (Mittelzonen-Verstärkung), da in diesen Bereichen das größte Gewicht auf dem Lattenrost ruht. Hochwertige Lattenroste sind in diesen Bereichen besonders gut ausgearbeitet, da meist mehrere Latten verbaut werden um ein zu tiefes Einsinken der mittleren Körperpartie zu verhindern. Mit Hilfe von Schiebereglern, die mehrere Latten verbinden, kann die individuelle Härte vom Schläfer selbst koordiniert werden.

 

 Verstellbarkeit der Lage

Verstellbarkeit der Lage

Bei Qualitätslattenrosten lassen sich die verschiedenen Zonen entweder manuell, oder – noch bequemer – elektrisch verstellen. Dabei können beispielsweise Oberkörper und Beinpartien einfach aufgerichtet werden. Im Oberkörperbereich sollte sich der Rost bis zu 45 Grad Höhe verstellen lassen, da diese Position ideal zu bequemen lesen oder fernsehen geeignet ist. Die Verstellbarkeit des Beinbereichs dient zur angenehmen Entlastung der Beine. Verstellbare Lattenroste sorgen generell für bedeutend mehr Komfort im Bett und sind in der Anschaffung meist nur unwesentlich teurer.

 

 Lattenanzahl und –breite

Lattenanzahl und –breite

Lattenroste unterscheiden sich unter anderem in der Anzahl der Querleisten. Prinzipiell gilt: Je höher die Anzahl der Leisten, desto besser passt sich die Unterlage den Konturen des Schläfers an (Punktelastizität). Einfache Lattenroste setzen auf möglichst breite und wenige Latten. Idealerweise muss ein guter Lattenrost über mindestens 25 oder mehr Einzellatten verfügen, die möglichst schmal und in kurzem Abstand zueinander angeordnet sind. Dieser Abstand ist für eine gute Entlüftung und damit längeren Lebensdauer der Matratze wichtig. Zudem verrutscht die Matratze bei zu geringem Abstand schneller.

 

 Lattenmaterial

Lattenmaterial

Für die einzelnen Latten wird in der Regel Buchen-, Birken- oder Eschenholz verwendet, wobei Buchenholz deutlich belastbarer und haltbarer ist. Neben der Holzart ist vor allem die Anzahl der einzelnen Furnierlagen von entscheidender Bedeutung für die Qualität. Latten sollten mindestens fünffach verleimt sein, wobei sich vor allem bei Menschen mit höherem Gewicht eine sieben- bis zehnfache Verleimung empfiehlt.

 

 Tellerfederung

Tellerfederung

Tellerfederungen sind eine interessante Alternative zum klassischen Lattenrost. Dabei bilden runde oder quadratische, federnd gelagerte Teller aus Kunststoff die Unterlage. Damit passt sich die Federung ideal an die Konturen des Schläfers an, da die einzelnen Komponenten jede Bewegung des Schläfers mittragen.