Die I. Generation

Der Beginn der Erfolgsgeschichte Ammerer

 

Leopold Heinrich (1724 – 1790) ∞ Barbara, verw. Psenner

Kinder: keine

Leopold Heinrich (1724 – 1790) ∞ Mechtildis, geb. Kreuzmeyer

Kinder: Felix, Franz Leopold

 

Wir schreiben das Jahr 1763. Der aus Aschau im „Land ob der Enns“ (Aschach an der Donau) stammende Posamentiergeselle Leopold Ammerer begibt sich Walz und perfektioniert seine handwerklichen Fähigkeiten im Posamentierbetrieb von Johann Psenner im – damals noch bayrischen Markt – Ried im Innkreis. Nach dem Tod des Meisters verliebt sich der geschickte Geselle in die Witwe Barbara Psenner und heiratet diese schließlich. Mit der Eheschließung erwirbt Leopold Ammerer einen Miteigentumsteil am Haus Schulgasse 5 (jetzt Hartwagnerstraße 17) und das Rieder Marktbürgerrecht. Die Erfolgsgeschichte des Familienbetriebs Ammerer nimmt ihren Lauf.

Im Jahr 1768 brannte das Holzhaus durch einen Blitzschlag vollständig ab; der darauf folgende „Neubau“ steht noch heute praktisch unverändert in der Hartwagnerstraße in Ried. Nach dem Tod seiner Gattin Barbara heiratet Leopold Mechtildis Kreuzmeyer, die ihm die Söhne Felix und Franz Leopold Ammerer schenkt. Leopold „der Erste“ verstirbt nach einem langen und arbeitsreichen Leben 1790; die Geschicke von Haus und Betrieb leitet seine Witwe Mechtildis. Im Jahr 1805 vererbt Mechtildis den Besitz an ihren Erstgeborenen Sohn Felix, der den Betrieb 1816 an seinen Bruder Leopold weitergibt und mit dem Erlös das Haus Hauptplatz 13 (heute Ammering) erwirbt. Felix Ammerer errichtet im Haus Hauptplatz 13 dem Zeitgeist folgend ein Bettenfachgeschäft und verkauft 1838 seinen Betrieb erfolgreich an Johann Michael Dimmel.